Die 90er Jahre. Nach dem Fall der Berliner Mauer und dem Ende der Sowjetunion sehen manche schon „das Ende der Geschichte“ kommen. Indessen ordnet sich die Welt neu.
Umweltauflagen werden strenger. Neue Herausforderungen stellen sich auch der Lackindustrie: High-Solid- und Wasserlacke gewinnen an Bedeutung, Farbtöne und Effektlacke vermehren sich geradezu explosionsartig. Die HVLP-Technologie kommt auf („High Volume Low Pressure“).
Die HVLP-Technologie hatte anfangs mit Vorbehalten zu kämpfen – wie vieles, was neu und ungewohnt ist. Für SATA ging es nun darum, nicht nur Lackierpistolen zu verkaufen, sondern vertrauensbildend für eine ganze Produktkategorie zu wirken.
Dann kam das Jahr 1995. SATA präsentierte die SATAjet NR 95, die dritte HVLP-Generation. Sie bewies, welches Potenzial in der Technologie steckte. Mit ihr mussten Lackierer ihre bisherige Arbeitsweise kaum ändern! Sie brachte einen höheren Materialdurchsatz, dabei war die Zerstäubung bei deutlich größerem Spritzstahl noch feiner. Eine kleine, grüne Revolution.